Sommerfreizeit 2017

Sommerfreizeit 2017

Auch dieses Jahr ging es wieder zur Sommerfreizeit nach Dänemark. Am 24. Juni ging es um 7:30 los für eine Woche wieder nach Verderso Klit. In diesem Jahr waren es 17 Teilnehmer (Sven Jäckel, Benno Wiggers, Jan Decker, Felix Kühne, Malte Ludewig, Maurice Gau, Philipp Ebel, Gero Redeker, Josef Reichelt, Michel Badziong, Niklas Bengel, Silas Paukner, Svea Hellmuth, Mailin Zilich, Niklas Werner, Ava Noeske, Lucie Lenz), dieses Jahr also mit Mädchen. In diesem Jahr hatte Benno angefangen die Fahrt im Rahmen seines BfD als Abschlussprojekt zu organisieren. Da er aber im April seine Ausbildung bei der Polizei begann, wurde die Fahrt dann in Kooperation mit Sven geplant und dann von Benno geleitet. Auch in diesem Jahr herrschte sehr kaltes und regnerisches Wetter, so dass kaum in der Nordsee gebadet werden konnte. Dafür gab es genug Rahmenprogramm und Spiele. Zum Kochen und Tagebuch wurde die Gruppe in vier Teams eingeteilt (Gruppe 1: Josef, Gero, Benno, Philipp; Gruppe 2: Niklas, Niklas, Silas, Sven; Gruppe 3: Lucie, Ava, Svea, Mailin; Gruppe 4: Michel, Malte, Maurice, Felix, Jan).
Aber lest selbst, wie es den Teilnehmern ergangen ist und was erlebt wurde:

Samstag, 24. Juni von Gruppe 3

Am Tag der Abfahrt trafen wir uns alle um 7.15 Uhr am Parkplatz des VfB Fits. Um 7.30 Uhr begann unser Abenteuer nach Dänemark 2017. Unsere erste Pause war an einer Autobahn Raststätte, damit wir die Autobahnfahrt auch trocken überstehen.
Bis 12 Uhr war es eine gemütliche Fahrt, bis es auf der A7 zu einer Vollsperrung der Straßen für zwei einhalb Stunden kam. Dies geschah auf Grund eines Bombenverdachts, doch zum Glück stellte sich der Alarm als falsch heraus. Um 14.30 ging es weiter zur nächsten Pause, die wir kurz vor der Grenze gemacht haben. Die Pause haben wir genutzt um im Edeka für Verpflegung zu sorgen. An der Tankstelle neben an nutzen wir die Toiletten und tankten unseren Crafter, T5 und T6 voll. Um 15.45 Uhr überquerten wir dann die Grenze nach Dänemark ohne Schwierigkeiten.
Nach zweieinhalb Stunden kam der erste Bulli an, die zwei weiteren Fahrzeuge folgten innerhalb der nächsten 20 Minuten. Als alle angekommen waren, luden wir die Autos aus und befüllten die Kühlschränke. Kurz darauf fing das erste Kochteam an die Burger für die hungrigen Mägen zu zubereiten.
Nach dem wir alle gemeinsam das Essen beendet hatten, entspannten wir in den Whirlpools und bekriegten uns im Wasser, wobei Benno und Mailin als Sieger hervorgingen. Das anschließende Volleyballspiel Mädchen gegen Jungs, wobei die Mädchen aka. Josef, Benno, Maurice und Gero siegten, war sehr turbulent. Beim anschließenden Werwolf spielen reichten unsere roten Augen für manch einen (Benno) schon als Grund zur Anklage als Werwolf. Nach zwei Runden fielen wir alle um zwei Uhr morgens erschöpft ins Bett. Damit war unser erster Tag in Dänemark beendet.

Sonntag, 25. Juni von Gruppe 2

Von dem ersten Tag erholt, standen wir morgens alle gemütlich vor 10 auf und begaben uns zum leckeren Frühstück mit leckerem selbstgemachten Rührei und frischem Toast.
Danach begaben wir uns zügigst zum nahelegenden Strand nachdem wir die Örtlichkeiten wie zum Beispiel den Supermarkt erkundet hatten. Dort angekommen gingen manche zum Meer währenddessen andere die Dünen erkundeten. Wegen dem starken Wind und den dadurch entstehenden hohen Wellen blieben wir nicht lange.
Zuhause angekommen wurde die altbekannte Dänemark-Limo frisch zubereitet welche dann noch nicht getrunken werden konnte da sie erst noch abkühlen müsse. Danach teilten wir uns in mehrere kleine Gruppen auf und spielten Brettspiele bis zum Abendessen. Zur Entspannung gingen manche dann in den Innen- oder Außen Whirlpool. Dies endete nicht so entspannend für unseren armen Malte da er sich nachdem er ausrutschte den großen Zeh an einer Türschwelle schnitt. Dies wurde von dem fähigem Juleica-Inhaber Philipp Ebel auf der Stelle verarztet.
Während dieser auf dem Sterbebett lag und entspannte, wurde unser treuer Kamerad Michel vom Bahnhof abgeholt, da dieser von einem Auslandsjahr in England direkt zu seinen Kameraden nach Dänemark fuhr.
Anschließend aßen wir gemeinsam Nudeln die von den Mädchen zubereitet worden waren. Wir stellten fest, dass diese echt leckere soßen und Pestos machen konnten von denen anschließend auch nicht mehr allzu viel überblieb.
Nachdem alle Sauereien vom Essen der 16 Personen beseitigt wurden spielten wir eine sehr lustige Runde Werwolf. Nachdem diese beendet war gab es wie immer ein paar Diskussionen was die Ideen hinter den einzelnen Spielzügen waren. Diese Unruhe legte sich aber schnell wieder und es wurde schon überlegt was als nächstes gemacht werden konnte. Es wurde eine gigantische Runde Zombicide angefangen oder aber auch wie es eine anderen taten irgendwo im Wasser gechillt. Der Tag endete mit einer erschöpften Truppe Urlauber.

Montag, 26. Juni von Gruppe 4

Der Tag begann ganz entspannt mit einem gesunden Frühstück mit gesunden Pancakes, gesundem Ahornsirup, gesundem Toastbrot, gesundem Nutella (wobei immer noch nicht geklärt ist, welcher Artikel (der, die, das) diesem Zugehörig ist), gesunder Salami und gesundem Kakao welcher leider wenig Vitamine hatte, wodurch man mehr davon trinken musste, um auf die richtige Dosis zu kommen. Dieses gesunde Frühstück wurde von derselben Gruppe erstellt, wie dieser Tagebucheintrag.
Nach dem Frühstück stand unser erster richtiger großer Ausflug an. Es sollte nach Vikinger Havn gehen. Wir hatten alle vor einen Tag wie richtige Vikinger zu leben, wobei uns das gesunde Frühstück darauf vorbereitet hatte. Denn wie wir alle wissen ist essen die wichtigste Mahlzeit am Tag. Der Trip sollte zirka halb 11 hier beginnen und somit gab es einen übergroßen Andrang an möchtegern Vikingern in den Badezimmern im Bankvej 6 in Dänemark. Als sowohl die Vikinger, als auch die Autos fertig geputzt und gestriegelt waren ging es mit den „Teamrössern“ nach Bork.
Dort angelangt erreichte uns ein nie erwartetes Spektakel welches nie erwartet wurde. Es gab zirka vier angestellte, welche noch größere möchtegern Vikinger waren als wir und viele verschiedene Gebäude im Vikinger Stil. Das Dorf an sich, wurde in verschiedene Stationen untergliedert welche antimainstreamer wie wir natürlich analphabetisch abgearbeitet haben. Zu Beginn hat uns das „Gym“ (Fitnessstudio) der Vikinger begeistert. Eigens geschnitzte Baumstämme, in Form von Hanteln haben unsere Vikingerarme zum Brennen gebracht. Im Häuptlingshaus haben wir uns wie zuhause gefühlt und bezogen erst einmal die Betten mit verschiedensten hochwertigen Pelzen, da wir vom Hanteltraining noch recht erschöpft waren. Auf dem Opferplatz hinter dem Häuptlingshaus befanden sich vier Statuen unserer Lieblingsgötter wie Thor oder Odin. Kurz vor der Rückreise besuchten wir noch ein Gebäude in welchem unsere Vorfahren einen Teppich für uns aufgehängt hatten, mit welchem sie uns ihre Vergangenheit mitteilen wollten. An sich haben wir die Informationen wohlwollend aufgenommen und wir wissen jetzt, dass die Vikinger damals schon recht weit entwickelt waren, da sie auch Kettensägen zum Holz ernten nutzten. Nachdem wir das spektakelungsreiche Vikingerdorf verlassen hatten, besuchten wir, auf den Spuren der Vergangenheit, ein Vikingermuseum, welches rein zufällig 100 Meter vom Vikingerdorf entfernt stand. Nachdem einige von uns (wieder mal) ihre Kraft nicht unter Kontrolle hatten und eigene Kameraden mit Ausstellungsäxten verletzt hatten, traten wir die Rückreise an.
Zu Hause angekommen wurde noch „Die Werwölfe vom Düsterwald“ ausgepackt und wir ließen unsere Vikingerrollen Vikingerrollen sein. Als nächstes versetzten wir uns in Mumien, Werwölfe, Seherinnen, Leibwächter und Hexen um die Jagd nach Werwölfen so schmerzvoll wie möglich zu gestalten. Während der Spielzeit stellte sich heraus, dass Maurice den schlechtesten Werwolf aller Zeiten überführt hatte (Josef Reichelt). An sich hatten alle einen unglaublichen Spaß und zirka 16 von 16 Personen können das Legoland weiterempfehlen, welches leider nicht Teil dieses Tages war.

Dienstag, 27. Juni von Gruppe 1

Der Tag begann wie jeder andere Tag auch, nur ein eineinhalb Stunden früher. Sø fiel das Frühstück auch nicht sø erhaben aus wie die letzten Tage, da die Køchgruppe entlastet werden søllte.
Pünktlich um 10 Uhr in der Frühe entfernten sich die Bullis vøm Parkplatz des Hauses. Ihr Ziel: Legøland in Billund. Diese Unternehmung hatte vielseitige Gründe. Zunächst versprach ein sølcher Besuch einen erheblichen Spaßfaktør. Außerdem gab es in der Gruppe nøch einen weiteren Platz zu besetzen.
Sø røllten der Partybus und der Karaøkebus durch die grøße Wiese Dänemark. Als sie nach eineinhalb Stunden das Ziel erreichten, fing die Stimmung an sich zu heben.
Zwar kønnten sich die Teilnehmer nicht auf die Tøilette begeben, da diese vøm Persønal gesperrt wurde, sødass sie warten mussten bis sie ihr Ticket ins Legøland bekamen. Dann kønnten sie endlich den Druck ablassen.
Auch in Førm vøn einem ausgeklügelten Angriff aus dem Hinterhalt auf den Kameraden Philipp. Als dieser die Schaumseife im Gesicht spürte war es bereits um ihn geschehen. Als er schließlich völlig fertig aus dem Bad kam zøg er wie aus dem Nichts eine Hand vøll Seife und klatschte sie Jøsef seitlich an den Køpf.
Dann kam es zu dem wahrscheinlich unfairsten Duell das dieses Universum je sah. Ein bereits im Vørfeld entschiedenes Ergebnis søllte øhne Wissen der restlichen Duellteilnehmer durchgezwungen werden. Dies sah følgender Maßen aus. Die Teilnehmer søllten sich in der Sicherheit der Chancengleichheit wiegen. Es wurden jedøch an den restlichen Feuerwehrwagen gepfuscht, sødass es als es zum legendären Feuerwehrwettkampf im Legøland kam, die wøhl stärkste Mannschaft aller Zeiten an den Start ging und trøtz all ihrer Überlegenheit nicht zum Sieg fuhren. Trøtz des Handicaps waren sie als erstes am Haus, døch man hatte sie um ihre Pumpen gebracht, sødass sie kaum Wasser zum Löschen hatten und die manipulativen Banausen mit Pauken und Trømpeten gewannen.
Eine sølche Niederlage kønnte das stärkste Team nur schwer ertragen und verließ schnell die Wettkampfstätte. Beim Fahren vøn Pølarbahn, dem Reiten vøn Røbøterarmen und dem Besuch des Tempels ließen sich die niederschmetternden Gedanken jedøch halbwegs verdrängen. Lediglich einer blieb traurig, denn er musste seinen Titel als Meisterschütze der Templer leider abgeben, da er vernichtend um 3000 Punkte geschlagen wurde.
Døch auch er kønnte seiner guten Laune nicht Einhalt gebieten als er genugtuend die Umstehenden Passanten mit seiner Piratencrew unter Beschuss nahm und mit einem taktischen Wunderwerk jede Aufgabe meisterlich absølvierte.
Als die Teilnehmer schließlich in die Fußstapfen der Ninjas traten stellte einer als wahrhaft talentierter Ninjameister heraus, allerdings besaß er ebensø wenig wie der Rest des Teams die Talente um erfølgreich einen Einbruch durchzuführen.
Dann trafen sich alle Teilnehmer wieder zusammen, um sich dann gleich wieder zu trennen.
Es galt nämlich einerseits das bevørstehende Essen vørzubereiten und andererseits den Kameraden Jan vøn seiner halben Weltreise abzuhølen.
Bei dem erwähnten Essen handelte es sich um Nasi Gøreng. Dass ein sølch indønesisches Essen bereits scharf gewürzt werden kønnte, wøllte der Kamerad Niklas nicht wahrhaben wøllen, sødass er sich das essen dermaßen scharf würzte, dass es wahrscheinlich nøch am Ende der Fahrt das Essen spüren kann. Nach dem kleinen Milchtrick kønnte er jedøch wieder sø klar denken, dass er Kameradein Ava und Kameradin Svea trøllte, indem er ihnen eine angemessene Menge seines gut gewürzten Essens zu Verfügung stellte. Als sich die beiden Kameradinnen das Essen mit Inbrunst und grøßer Gabel in dem Mund schøben, stieg Kameradin Svea das Blut in den Køpf. Aus ihren Augen fingen søført die Tränen zu sprühen. Ihre Pupillen schienen sich in Flammen zu verwandeln und ihr Gesicht wurde ein Spiegel feurigen Entsetzens.
Nach dem Speisen verfielen die Teilnehmer in kleiner Gruppen und frönten verschiedenen Spielen. Kamerad Jøsef schaffte es hier zu einer außergewöhnlichen Siegquøte vøn -5 beim Kickern
Der Tag endete mit einer feucht-fröhlichen Pøølparty, wøbei Ballspiel und später die kømplette Gönnung in der Whirlpøølbrühe øberste Priørität hatten.

Mittwoch, 28. Juni von Gruppe 3

Liebes Tagebuch,
beim Frühstück, welches sehr lecker war, hat uns Benno mitgeteilt, dass wir nicht wie geplant ins Stranding Mus eum fahren werden. Stattdessen gingen wir um 12 Uhr an den Strand von Vedersø Klit. Bei 17 Grad Celsius Außentemperatur trauten sich die Männlichsten von uns, nämlich Ava, Svea, Lucie, Mailin und ihr Gefolge als erstes und einziges in die eisigen Fluten des Nordseepolarmeeres. Nachdem auch den Härtesten unter uns, Svea, Ava, Mailin und Gero, langsam zu kalt wurde, kehrten wir zurück zu den Weicheiern und Verletzten (Malte ;-() unserer Gruppe.
Wieder Zuhause angekommen sprangen die Unterkühlten in die Whirlpools. Die Anderen spielten gemeinsam Zombicide.
Zum Abendessen gab es Chilli con Carne, welches annehmbar geschmeckt hat. Josef fand es besonders lecker, aber sein Gourmetgaumen vertrug schließlich doch weniger als er sich selbst zutraute, denn die „etwas schärfere“ Version des Chillis war ihm eindeutig zu scharf, wie er dem Rest der Gruppe mit Tränen in den Augen zeigte.
Um 22 Uhr ging es dann an den Strand. Nachdem wir uns alle unsere Handtücher auf dem Boden ausgebreitet hatten, ging es los mit einer Runde Werwolf. Auch wenn letzten Endes alle die Spielleiter und Regeln infrage gestellt haben, hat es allen bei Würstchen und Marshmallows gefallen. Nachdem wir zu Hause angekommen waren fielen einige von uns erschöpft ins Bett, während andere sich noch unterhielten und wiederrum andere gingen in den Pool.

Donnerstag, 29. Juni von Gruppe 4

Am Morgen gab es wie immer ein reichhaltiges Frühstück. Da es der Tag der Legalisierung der Homoehe war blieben die Eier und auch das Rührei aus. Am Vormittag dann zogen die Helden auf große Entdeckungstour in der Welt von Andor. Dort kämpften sie gegen furchterregende Seetrolle, Stürme, die das Schiff der Helden über die ganze Region wehten und allerlei anderes Ungetüm. Trotz aller Gefahren schafften es die Helden den Kartographen zu retten und den gewaltigen Seeriesen zu vertreiben.
Die beiden Kundschafter Maurice und Michel zogen danach wie jedes Jahr los, um neue Bunker zu erkunden und den Aufbau dieser zu dokumentieren. Dies stellte sich jedoch als schwieriger heraus als gedacht, da einer der Cityroller den Geist aufgab. Des Weiteren waren die Eingänge der gefundenen Bunker verschüttet, was ein Eindringen in diese unmöglich machte. Diese herbe Enttäuschung konnte die Kundschafter jedoch nicht entmutigen und sie schworen sich, im Laufe der Woche noch einmal loszuziehen.
Am Abend wurden wieder zahlreiche Spiele gespielt. Darunter auch die mit Abstand beste Werwölfe Runde aller Zeiten. Dies war dem grandiosen Spielleiter zu verdanken der den paranormalen Ermittler mit wichtigen Informationen versorgte, die zur Überführung einiger Werwölfe führten. Jedoch schafften es die verbliebenen Werwölfe noch das Dorf auszulöschen. Nach diesem ereignisreichen Tag vielen alle erschöpft in ihre Betten und träumten von riesigen Seeungeheuern, Werwölfen und alten Bunkern.

Freitag, 30. Juni von Gruppe 1

Der letzte vollständige Tag in Dänemark begann eine Stunde später als sonst, da der Vortag etwas länger gehen durfte. So kam es, dass die Urlauber auf furchtbar gute Ideen kamen. Zunächst verfiel die Großgruppe in Kleingruppen zum Aufräumen, damit der gröbste Dreck weg und die meisten unbenötigten Sachen bereits verstaut waren. Eine taktische Meisterleistung, um am nächsten Tag weniger Stress zu haben. Dann wurden in Kleingruppen noch Gesellschaftsspiele gespielt- ein Wunderwerk, um die Stimmung nach trägem Aufräumen wieder zu steigern.
Doch dann kamen einiger der Teilnehmer auf die wahrscheinlich beste Idee der Reise. Die Idee begann bei einem gescheiterten Versuch einen, wie sich später herausstellen sollte, nicht ganz so verschlafenen Josef, der sich zu Ende unter einem Kickertisch klammernd den Anderen erwehrte. Doch Lucie hatte nicht solch ein Glück. Jan ebenfalls nicht. Auch Silas, Niklas Bengel und Niklas Werner waren nicht schnell bzw. stark genug. Die restlichen Mädchen schlossen sich Lucie nach nicht allzu langer Zeit an. Josef, Gero und Benno tauften die Teilnehmer nach allen Facetten der DÄNEMARKTAUFEN. Als sich schließlich 11 von 17 Teilnehmern im Pool befanden, bzw. dabei waren ihre nassen Klamotten auf zu hängen war die Poolparty letztlich zu Ende. Die Idee? Ein Wunderwerk der Erhebung jeglicher Stimmung im Haus.
Zum Abendbrot wurde dann jedoch ein Friedenertrag ausgestellt, dem sich alle zu Verpflichten hatten. Es wurde von allen zusammen Pizza gemacht. Dort stieg es Jan in den Kopf. Er hatte zusammen mit Benno die wundervolle Idee in den Rand der Pizza Käse einzuarbeiten. Da diese Idee gleichermaßen brillant wie vielversprechend lecker war, wurde diese sogleich von Gero und Co. akzeptiert und angewandt. Zur kleinen Ernüchterung Jans und Bennos wurde ihr „Baby“ zur sogenannten Sonderpizza für vegetarische und besondere Vorlieben. Doch zu ihrem Glück konnten die Adressaten dieser Pizza das „Baby“ nicht alleine aufessen, sodass sie als Schöpfer selber auch noch etwas abbekamen, wobei sie zugaben, dass die andere Pizza auch gelungen war.
Es kam aber zu einer anderen erfreulichen Begebenheit: Malte konnte in den Außenwhirlpool. Die Woche über hatte er dank seiner Verletzung die Poolzeit leider aussetzten müssen, doch heute hatte er es wieder gekonnt.
Dieser Außenwirlpool stellte sich jedoch später als ein bleichendes Monstrum heraus. Offenbar hatte der Poolbeauftragte des Hauses im Überschwung ein zwei Kilo zu viel Chlor in den Pool geschippt, denn die Badehosen und Bikinis, die in dem Pool waren, fingen an auszubleichen und die Haut fing an zu brennen.
Dann sollte es für die Teilnehmer auch bald in die Betten gehen, denn am nächsten Morgen sollte es früh losgehen. Eine Kleingruppe stellte sich jedoch noch der Aufgabe und schrieb eine Flaschenpost. Diese von Sarkasmus und Poetischer Meisterleistung triefenden Zeilen sollten schließlich am letzten Tag in die Fluten der Nordsee geworfen werden.
Dann ging es ins Bett. Für die Meisten hieß das Schlafen, für Andere begann die Zeit der Streiche. Nicht um Rache bangen zu müssen schien einige Teilnehmer zu beflügeln, doch die Lautstärke nahm dabei so zu, dass es den Ein oder Anderen aufweckte, der darüber nicht sonderlich erfreut war.
Man merke, dass erst zu so später Stunde sich die kreativen Köpfe zur Ruh setzten und schliefen, um den nächsten Tag zu überleben. Das gehörte offensichtlich nicht zu dem meisterlichen Ideen dieser Köpfe…

Samstag, 1. Juli von Gruppe 2

Heute hieß es für die Teilnehmer sehr früh aufstehen, denn um 9 Uhr war die Abfahrt angesetzt. Überraschenderweise schafften es (fast) alle pünktlich um 7:30 beim Frühstück zu sein. Im Anschluss ging es ans Verstauen des Gepäcks und der Essensreste und ans letzte Aufräumen im Haus.
Alle packten kräftig an, so dass schon um 8:50 das Haus verlassen werden konnte. Da Jan schon um 12:20 seinen Zug im Tarp bekommen wollte, fuhr der Crafter schon vorweg, während die anderen noch die Flaschenpost zu See ließen. Benno beförderte diese mit meinem weiten Wurf ins Meer und verabschiedete diese gebührend.
Trotz hohen Verkehrsaufkommen in Dänemark konnte Jan rechtzeitig am Bahnhof abgesetzt werden. Ca 20min später kam auch der Rest an und nach einem Einkauf in Tarp gab es ein Picknick auf dem Parkplatz, bevor es zum Tanken und zur Weiterfahrt ging.
Gegen 17:30 Uhr kamen alle glücklich in Fallersleben an und es ging ans Reinigen der Fahrzeuge. Um 19:00 war auch dieser nicht so spaßige Teil der Fahrt vorbei und nachdem noch die Reste verteilt wurden, konnten alle Teilnehmer zum Ausschlafen nach Hause.

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