Fußball: Ex-A-Jugendkicker treffen sich im Brauhaus wieder

Fußball: Ex-A-Jugendkicker treffen sich im Brauhaus wieder

Die Wolfsburger Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtete am 27.12.18 vom jährlichen Treff der ehemaligen A-Jugend:

Elf Freunde sollt Ihr sein – keine andere Fußballmannschaft lebt dieses Motto des legendären Trainers Sepp Herberger so konsequent wie die ehemalige A-Jugend des VfB Fallersleben. Seit 30 (!) Jahren treffen sich die früheren Erfolgskicker am Tag vor Heiligabend im Fallersleber Brauhaus.

So auch in diesem Jahr: Die ehemaligen Schützlinge des früheren VfB-Trainers Reinhold Greszik und des damaligen Jugendleiters Theo Kanzler haben in der Saison 1989/90 als eine der erfolgreichsten Jugendmannschaften ein Stück der fast einhundertjährigen VfB-Fußballgeschichte geschrieben: „Die Mannschaft hatte damals nur knapp den Aufstieg in die höchste Klasse, die Verbandsjugendliga, verpasst“, sagt Wilfried Esche, früherer Pressewart der VfB-Fußballer.

18 ehemalige Spieler beim Treffen

Zum diesjährigen Treffen kamen 18 ehemalige Spieler um den Mannschaftskapitän Andreas Keller ins Brauhaus. „Ihr damaliger Trainer Greszik musste leider aus gesundheitlichen Gründen passen“, berichtet Esche. Einige Fußballer konnten aus privaten oder beruflichen Gründen diesmal nicht dabei sein. Auch Lars Ebeling, der jetzige Trainer der VfB-Herren, kam zum Treffen.

„Pommes“ kam aus Prag

Die weiteste Anreise hatte übrigens Thomas „Pommes“ Thiele – er kam aus Prag nach Fallersleben. Für die Überraschung des Abends sorgte Wilfried Esche: Er ließ ein Video über die früheren A-Junioren in Endlosschleife über die Bildschirme laufen und verteilte blaue Jubiläums-T-Shirts mit weißem Logo: „Ewige Treue – „VfB ehemalige A-Jugend“. Die Ex-Kicker – von denen einige heute Jugendtrainer oder aktive Fußballer beim VfB sind – erinnerten noch einmal daran, wie wichtig eine gute Jugendarbeit für einen Fußballverein ist. Und wie wichtig der Fußball für die Integration sein kann – sieben der Ex-Kicker haben ausländische Wurzeln.

 

Bildquelle: Boris Baschin