Corana…

das Virus hatte auch bei uns, am Anfang des Jahres, in der Rhönradsparte, alles auf den Kopf gestellt. Zu Beginn des Jahres, sollten eigentlich die Landesmeisterschaften im Rhönrad turnen, hier bei uns, stattfinden wofür natürlich schon lange Zeit trainiert wurde. Umso größer war dann die Enttäuschung diese absagen zu müssen.

Dennoch haben wir die Energie nicht verschwendet, sondern genutzt um zu überlegen wie unsere Rhönrad Familie, unter diesen neuen Bedingungen, wieder zusammen trainieren kann. Schnell war klar, die Halle bleibt noch eine Weile zu und Rhönrad turnen draußen bringt viele Schwierigkeiten mit sich. Also mussten wir uns anders fit halten. Und dann haben wir geplant, Konzepte geschrieben und Regeln aufgestellt damit alles reibungslos ablaufen konnte. Nach dem das geschafft war kam es uns gelegen, dass langsam Sommer wurde und das Wetter meist auf unserer Seite stand. Wir konnten somit die Wartezeit, bis wir wieder in die Halle durften, durch Lauf- und Krafttraining füllen. Die Trainer haben sich immer etwas Neues ausgedacht und mit lauter Musik und viel Freude konnten wir so wieder zusammen Sport machen. Auch wenn das Wetter mal nicht auf unserer Seite stand und es auf einmal nass von oben wurde, sind wir nicht weggelaufen sondern haben den Sommerregen genossen und getanzt.

Aber nicht nur wir sondern auch unser Neuzugang in unsere Rhönrad Familie, hatte einen schwierigen Start ins Jahr. Wir durften unser neues Rhönrad, getauft auf den Namen Norbert, begrüßen. Dank vieler, zum Teil großzügiger Spenden konnten wir unseren Rhönradfuhrpark erweitern. Norbert ist 2,25m groß und strahlt mit schönen silbernen Sprossen und Griffen. Larissa hatte Norbert noch Anfang März aus Taunusstein abgeholt, aber durch die Hallenschließung mussten sich unsere Turner noch ein wenig Gedulden, bis das neue Rhönrad ausgiebig getestet werden konnte. Wir hatten sehr schöne Trainingseinheiten draußen, aber als im Juni die Nachricht kam, dass wir wieder in der Halle trainieren dürfen, war die Freude riesig. Dennoch war es jetzt nicht mehr so leicht durch alle Regelungen und Auflagen durchzusteigen und ein sicheres Training für alle zu planen. Als alles fertig und durchdacht war und wir wieder zusammen in der Halle standen war die Freude, in unseren Gesichtern, nicht zu übersehen. Für unsere Breitensportgruppen ging es mit dem Training in der Halle im September weiter. Durch die langen Sommerferien mussten die sich leider ein wenig länger gedulden. Trotzdem waren wir alle sehr dankbar wieder in der Halle trainieren zu können und ein bisschen Ausgleich zu dem neuen Alltag der herrschte schaffen zu können. Jetzt hatten auch unsere Turner die Möglichkeit Norbert kennen zu lernen und mal ein paar Runden mit dem neuen Rhönrad zu drehen. Das Training brachte nicht nur uns Freude, sondern auch unsere Rhönräder können sich jetzt immer freuen. Denn die müssen nach jeder Benutzung immer gereinigt werden und sind jetzt alle wieder Blitz Blank 😉

So groß die Freude auch war, leider saß uns auch immer wieder die Ungewissheit und Sorge im Nacken, ob und wie lange die Hallen noch auf haben dürfen. Dadurch, dass leider niemand in die Zukunft blicken konnte, konnten wir nur erahnen wann die steigenden Corona Zahlen wieder alles auf den Kopf stellen würden.

Nachdem unser Breitensport gerade mal 2 Monate wieder das Training genießen durfte, brachte der November keine guten Nachrichten mit sich. Wieder eine Schließung der Hallen und so machte sich auch erneute Enttäuschung bei den Turnern breit.

Zum Glück lassen die neuen Auflagen es aber zu, zu zweit in einem Hallendrittel zu trainieren. So haben die Leistungsgruppen, den letzten Monat des Jahres, noch die Möglichkeit ein wenig Hallenluft zu schnuppern und für die, hoffentlich nächstes Jahr, stattfindenden Wettkämpfe zu trainieren.

Wir lassen ein turbulentes Jahr hinter uns, wodurch wir viel zurückstecken mussten, aber auch einiges lernen konnten. Wir sind fester zusammengewachsen und haben es geschafft die Trainingszeiten bestmöglich für uns zu nutzen. Trotz des besonderen Jahres konnten unsere Turner tolle Fortschritte machen und viel Neues dazu lernen. Wir sind gespannt was die nächste Zeit noch mit sich bringt und hoffen, dass es bald wieder bergauf geht.

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